„Auf eigenen Füßen stehen - Koch- und Haushalttipps für selbständiges Wohnen“
„… aber ich kann doch gar nicht kochen …“
Alle Welt redet vom selbst bestimmten Leben trotz Behinderung. Wir auch. Doch dann gibt es die kleinen und großen Steine, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Menschen mit schweren Behinderungen, die flügge werden wollten und von zuhause in eine ambulant betreute Wohnung ziehen wollten, erzählten von ihren Ängsten und Sorgen. „… aber ich kann doch gar nicht kochen“, war eine der Sorgen. Und da gab es die Eltern, vor allem die Mütter, die sich nicht vorstellen konnten, dass ihr behindertes Kind erwachsen wurde und – wie zuvor schon die nicht behinderten Geschwister – auch ausziehen und ein eigenes Leben führen wollten. Ihr Einwand „… aber Du kannst doch gar nicht kochen“ sollte das Kind zum Verbleib im „Hotel Mama“ bewegen. Erwachsen werden, selbständig sein – sieht anders aus. Und genau hier setzt unser Projekt „Auf eigenen Füßen stehen – Koch- und Haushalttipps für selbständiges Wohnen“ an. » » » Das Projekt
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Das Projekt
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“
Im Oktober 2005 suchte die Landesstiftung innovative Modellprojekte, die die Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung fördern. Wir haben uns mit unserer Projektidee beworben – und (zu unserer großen Freude) den Zuschlag erhalten! Im Mai 2006 wurde der Vertrag zwischen der Landesstiftung und unserem Landesverband unterzeichnet und zählten damit zum Kreis der landesweit 14 geförderten Modellprojekte. Wir hatten drei Jahre Zeit, unsere Projektidee in konkretes Alltagshandeln umzusetzen.
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“ Die richtige, ausgewogene Ernährung ist ein Beitrag für eine gesunde Lebensweise. Kochen können ist zudem Grundlage, um selbständig wohnen zu können, weitestgehend unabhängig von Dritten zu sein (was im Übrigen für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gilt). Koch können ist somit auch ein Baustein des alleine leben können – in der eigenen Wohnung, im ambulant betreuten Wohnen. Andererseits verfügen körper- und mehrfachbehinderte Menschen nur über sehr geringe Einkünfte (z.B. Grundsicherung, Werkstattlohn), da ihnen häufig der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt verschlossen bleibt. Sie müssen daher sparsam wirtschaften (diese Tugend sagt man sonst vor allem den schwäbischen Hausfrauen nach).
So entstand die Idee, spezielle Kochkurse für Menschen mit Behinderung anzubieten. Wir wollten Kochkenntnisse vermitteln, in die Geheimnisse der Haushaltsführung einführen und so Frauen und Männern mit Behinderung Mut machen, den Schritt in eine eigenständige ambulante Wohnform zu wagen. Wir wollten Tricks und Kniffe vermitteln, mit denen man ohne Hilfe (abgesehen von praktischen Küchenhelfern und anderen Hilfsmitteln) einfache, leckere, gesunde und kostengünstige Gerichte zubereiten kann. Die erprobten und bewährten Rezepte wollten wir sammeln und in einem Kochbuch veröffentlichen.
Alle Rezepte zusammen finden Sie auf unserer Kochbuch-CD "Auf eigenen Füßen stehen".
Eine Kochbuch-CD kostet 7,50 Euro bezw. 5,00 Euro für Menschen mit Behinderungen.
Bitte senden Sie Ihre Bestellung an info@lv-koerperbehinderte-bw.de.
Geben Sie in der Bestell-E-Mail bitte auch unbedingt Ihre Lieferanschrift an!
Sie erhalten die Kochbuch-CD dann zusammen mit einer Rechnung per Post.
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Das Projekt
„Viele Köche verderben den Brei, …“
... aber nicht bei uns! An 86 Kochnachmittagen und –abenden oder 263 Kochkursstunden nahmen 39 Männer und 43 Frauen mit Behinderung, zusammen also 83 Menschen mit Behinderungen, teil.
Sie schnippelten, rührten, brutzelten und buken unter fachkundiger Anleitung – und aßen nach getaner Arbeit in vergnügter Runde gleich alles auf. Sie übten den Umgang mit Gemüsehobel & Co. Der Umgang mit Kochlöffel und Pfanne will schließlich gelernt sein. Viele Menschen mit Behinderung hatten erstmals die Möglichkeit, selbst etwas zu kochen. Nebenbei lernten sie Frisches von Fastfood zu unterscheiden, den Tisch schön einzudecken und anschließend wieder aufzuräumen und dabei sogar noch jede Menge Spaß zu haben.
Kochkurse gab es in Bräunlingen, Breisach, Bonndorf, Donaueschingen, Furtwangen, Ihringen, Löffingen-Dittishausen und Stuttgart.
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Das Projekt
„Guten Appetit!“ – Einblicke in den Stuttgarter Kochkurs
Dürfen wir uns vorstellen: wir sind das Kochkursteam. Wir haben an fünf aufeinander folgenden Donnerstagen zusammen verschiedene leckere Gerichte zubereitet.
Herr E., Herr S., Herr M. und Fr. W. als Teilnehmer, Malte Nunnemann und Silke Link-Schüle als Leiter und Leiterin des Kochkurses.
Ziel war es, Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung, die die Tagesförderstätte besuchen, die Gelegenheit zu schaffen, selbst zu kochen. Wir hatten die Möglichkeit, den Kochkurs in der neu eingerichteten rollstuhlgerechten Küche der Schule für Körperbehinderte in Stuttgart-Vaihingen zu nutzen. Über dieses Angebot haben wir uns sehr gefreut, die Benutzung dieser sehr gut ausgestatteten und räumlich großzügigen Küche bot uns viele Möglichkeiten der Einbeziehung aller Kochkursteilnehmer, mit ihren unterschiedlichen Behinderungen. Für den ganzen Kurs war es eine neue Erfahrung, in einer speziellen Rolliküche zu kochen. Im Rahmen dieses Kurses hatten wir außerdem die Möglichkeit, Hilfsmittel für Küche, die speziell für einhändig Arbeitende sehr nützlich und hilfreich sind und die wir noch nicht kannten, auszuprobieren.
Eine kurze Vorstellung der Kursteilnehmer:
Pierre M. ist 36 Jahre alt und sitzt in einem Elektrorollstuhl. Er ist aufgrund eines frühkindlichen Sauerstoffmangels an allen vier Extremitäten spastisch gelähmt. Jedoch hat er seine linke Hand soweit unter Kontrolle, dass er z. B. ein Telefon oder ein Messer bedienen kann. Es hat Pierre sehr geholfen, dass wir im Kochkurs Kochgeräte verwendet haben, die ihm das Mitwirken erleichtert haben. So konnte er z. B. mit einer speziellen Schere, Kräuter, wie Dill oder Petersilie schneiden, da sich ihr Griff durch eine Feder wieder öffnet, sobald man den Griff etwas löst. Pierre, unser Gourmet, hatte große Freude am Kochen und zeigte auch starkes Interesse die Rezepte im Privaten einmal nachzukochen.
Monika W. ist eine 50 Jährige lebenslustige und offene Frau, die nie um einen Spruch verlegen war. Sie wohnt in Stuttgart in einer eigenen Wohnung, welche vom Körperbehinderten-Verein Stuttgart betreut wird. Vermutlich wird sie in näherer Zukunft eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) besuchen. Da sie aber noch auf einen Platz wartet, hatte sie Zeit und Lust, am Kochkurs teilzunehmen. Der Kochkurs hat ihr sichtlich Spaß gemacht, sie verbreitete gute Laune und erheiterte die anderen Teilnehmern mit Singen oder Witzen. Bei der Zubereitung der Speisen war es ihr immer sehr wichtig, Zwiebeln oder Knoblauch sehr fein zu schneiden und sie rügte andere auch hin und wieder, wenn sie es nicht genauso machten.
Gerd E. ist ein 60-jähriger Elektrorollstuhlfahrer, der zwar nicht alles isst, aber immer hilft, Gerichte zuzubereiten. Aufgrund eines Schlaganfalles ist er halbseitig gelähmt und kann seine rechte Hand nur bedingt einsetzen. Da er aber alles andere, wie z.B. Karotten schälen, Zwiebeln anbraten oder Rouladen wickeln mit „links“ erledigt, schränkt dies seinen Eifer nicht ein. Mit seiner gemütlichen und abwartenden Art bildete er ein interessantes Kontrastprogramm zu den temperamentvolleren Teilnehmern.
Unser vierter Teilnehmer Gerhard E. ist mit seinen 64 Jahren der „dienstälteste“. Auch durch einen Schlaganfall ist er halbseitig gelähmt, kann aber gehen und seine rechte Hand bedingt, seine linke vollständig einsetzen. Sehr routiniert und gewissenhaft hat er ganze Berge von Äpfeln geschält, Zucchini geschnitten oder Gemüse blanchiert. Seine langjährigen Erfahrungen aus der Kochgruppe der Tagesförderstätte des KBV kamen ihm hier zugute. Er war offen für neue Ideen und Werkzeuge, z.B. eine Apfelschälmaschine, die die ganze Schale am Stück durch Bedienen einer Kurbel vom Apfel schält, welche er auch mit einer Hand bedienen kann, da sie mit Saugnäpfen am Tisch befestigt war.
Unter erweiterten Bedingungen kochen zu können, heißt zum Beispiel: im Rollstuhl direkt an den unterfahrbaren Herd zu fahren und dort Fleisch anzubraten oder Crepes zuzubereiten. Die Temperaturregler der Kochplatten sind somit auch gut einsehbar und regulierbar, da sie sich direkt neben den Platten befinden. Die Regulierung der Temperatur über die Klickschalter war in dem Fall sehr hilfreich, und diese konnten unsere Kochkursteilnehmer auch weitgehend selbstständig bedienen.
Die Küche bietet große Arbeitsflächen, die alle unterfahrbar sind und in der Mitte einen Tisch, an dem man Tätigkeiten im Sitzen gut durchführen kann. Die jeweiligen Rezepte haben wir mit Fotos versehen, so dass die einzelnen Schritte der Zubereitung leichter ersichtlich sind. In laminiertem Zustand konnten wir sie gut neben der Zubereitung liegen lassen und immer wieder einen Blick drauf werfen.
Zu Beginn der einzelnen Kurse haben wir die Zubereitung der Speisen besprochen und überlegt, wer mit wem welche Arbeitsvorgänge durchführen könnte.
Für unsere Teilnehmer, die sehr gerne Fleischgerichte essen, war klar, dass sie vor allem an der Zubereitung des Fleisches interessiert waren und z.B. beim Wickeln der Rouladen aktiv waren oder beim Anbraten des Fleischs für die Gulaschsuppe! Bald stellte sich heraus, dass Monika ein besonderes Talent besitzt, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer oder den Dill aufs Feinste zu schneiden. Also waren wir froh, dass sie vor allem die Feinarbeit übernahm.
Gerhard war sehr daran interessiert, sich für einen bestimmten Part zuständig zu fühlen. So war er als Vegetarier zuständig für die Schichtung der vegetarischen überbackenen Crepes oder für die Zubereitung des Nachtischs oder der gebackenen Kartoffeln.
So konnten wir mit ihm zu Beginn mehrere Arbeitsschritte auf einmal besprechen, die er dann nach und nach ausführte.
Zusammen mit Pierre, mit dem wir gemeinsam verschiedene Küchenhelfer ausgesucht hatten, probierten wir diese nun in der Praxis aus. Was uns begeistert hat, ist das Schneidebrett mit verstellbarem Festklemmteil,( wie eine Art Hobelbank), in das wir Zutaten wie Staudensellerie, Paprika, oder eine Ananas sehr gut fixieren konnten und die Teile beim Schneiden nicht mehr verrutschen konnten. Gerhard hat das Brett benutzt zum entkernen der Äpfel für das Rezept „Gefüllte Äpfel“. Er hat die einzelnen Äpfel eingeklemmt und konnte mit dem Apfelstecher das Kernhaus herausstechen ohne dass ihm die Äpfel davon gekullert wären. Gerd hat damit eine Ananas hervorragend schälen können oder Pierre hat den Staudensellerie eingeklemmt und konnte ihn somit in kleine Stücke schneiden.
Ein weiteres Schneidebrett mit vier kleinen Metallstiften auf die man Gemüse oder Obst zum bearbeiten aufstecken kann, war für Mangos, Paprikas usw. hilfreich.
Mit der Küchenschere, die wie eine Gartenschere funktioniert, konnte Piere in einer Schüssel Petersilie schneiden für die Rouladenfüllung.
Auf den flexiblen dünnen Plastikunterlagen konnten wir die Rouladen bestreichen und füllen sie sind im Gegensatz zu Holzbrettern sehr gut zu reinigen.
Messer mit einem speziellen Haltegriff konnte Pierre gut einsetzen zum Schneiden der Fleischstücke für die Gulaschsuppe und der Fischfilets.
In der Schulküche entdeckten wir die kleine Apfelschälmaschine, der wir auf den ersten Blick nicht sehr viel zutrauten, aber nachdem sich Gerhard intensiv mit ihr auseinandersetzte, brachte er ein sehr gutes Ergebnis zustande. Die Äpfel werden auf eine Steckvorrichtung gesetzt und von einem kleinen flexiblen Messerchen abgeschält, indem man eine kleine Drehkurbel betätigt, das ist einhändig auch sehr gut zu schaffen.
In der Planungsphase nahmen wir uns vor, Speisen zuzubereiten, die unseren Teilnehmern noch nicht so vertraut waren, denn wir wollten einfach mal was Neues ausprobieren. Trotzdem sollte der Ablauf der Zubereitung nicht zu kompliziert und überschaubar sein. Außerdem versuchten wir, die Teilnehmer soviel wie möglich direkt am Herd arbeiten zu lassen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man z.B. Zwiebeln anbrät, welche Stufe der Platte man einzustellen hat, wie oft man sie hin und her wenden muss usw.. Darüber hinaus wurden wir mit der Zubereitung von Nachtischen vertraut, die einfach zuzubereiten sind und der Mahlzeit einen festlichen Charakter verleihen.
Und so hat Pierre als Kochkursteilnehmer, das Ganze erlebt:
Der Kochkurs war für mich eine völlig neue und lehrreiche Erfahrung. Da die Küchenzeile mit dem E-Rollstuhl unterfahrbar war, konnte ich z. B. den Crepes-Teig mit einer Schöpfkelle mit wenig Hilfe in die Pfanne geben. Ich konnte den Crepe mit wenig Unterstützung wenden. Außerdem habe ich gelernt, Garzeiten einzuschätzen und dass Kochen Geduld und Planung braucht. Aber Kochen kann sehr hektisch werden, man muss immer den Überblick über die Töpfe und Pfannen behalten.
Es gab verschiedene Hilfsmittel zum Ausprobieren. Ich kam am besten mit der Einhand-Schere zurecht. Ich habe mir überlegt, die Schere für Zuhause anzuschaffen. Da ich gerne esse, fand ich den Kochkurs gut, da ich zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, für mich selbst zu kochen. Außerdem habe ich neue Rezepte für Zuhause gelernt.
Unser Fazit
Insgesamt war der Kochkurs eine große Bereicherung für uns alle, mit dem Ergebnis konnten wir u. a. unsere Kollegen in der Tagestätte beglücken, die gerne mitverkosteten, was wir produziert haben.
Die Teilnehmer – und wir als Leitung – hatten großen Spaß. Wir lernten den Umgang mit Küchengeräten, die speziell für Menschen mit Behinderungen entwickelt wurden, kennen. Sie erleichterten das Schnippeln – und machten eine zweite Hand ganz oder teilweise überflüssig. Die Teilnehmer lernten neue Rezepte und Speisen kennen und erlebten den kompletten Ablauf der Zubereitung bis hin zur fertigen Mahlzeit. Außerdem konnte sich das Selbstwertgefühl verbessern und die Teilnehmer können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein.
Die Anstrengungen haben sich gelohnt, meinen nicht nur Malte Nunnemann und Silke Link-Schüle. Guten Appetit!
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Das Projekt
Kochgipfel am 14. Juli 2009:
„Das Höchste im Schwarzwald ist …?“
„… nicht der Feldberg, sondern unser Kochgipfel!“
Was wäre ein Projekt ohne einen richtigen Abschluss?
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten zum Abschluss des Kochkurses ein „Koch-Zertifikat“. Darin heißt es
„Mit viel Freude und Spaß hat am Kochkurs teilgenommen und sich dieses Zertifikat verdient … Frau / Herr …“.
In der großen weiten Welt zelebrieren die Regierungen Weltwirtschaftsgipfel oder Klimagipfel.
Und wir?
Wir haben mit einem Kochgipfel am 14. Juli 2009 in Löffingen-Dittishausen den Abschluss unseres Projektes gefeiert. Wir servierten unseren Gästen im Haus des Gastes ein Überraschungsmenü mit neun Gängen.
Unser „amuse geule – ein kleiner Gruß aus der Küche“ in Form von alkoholfreien Beerencocktails und Fruchtsmoothies servierten die Kochkünstler des Hauses Lebensheimat in Löffingen-Reiselfingen.
Als „hors d’oeuvre – auf eigenen Füßen stehen“ begrüßten Landesverbandsvorsitzender Hans Ulrich Karg und Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl die Gäste und stellten das Projekt vor.
Ein „hors d’oeuvre – Schmeck den Süden – regional, lecker und gesund“ wurde von Küchenmeister und Naturparkwirt Michael Meßmer vom Gasthof Linde in Löffingen zubereitet und serviert.
Es folgte Suppe – Eintopf, mit einem Rückblick mit Fotos aus den Kochkursen.
Der nächste Gang: „Salat – Buntes aus Acht“ mit Blitzlichtern aus den Kochkursen.
Unser Hauptgang „Topfgucker“. Gourmets mit Behinderung ließen sich in die Töpfe schauen und berichten von ihren ganz persönlichen Erlebnissen bei den Kochkursen.
Unser Dessert „nussig gut“ servierten Kochkünstler aus Breisach in Form von leckeren Nussecken.
„Käse schließt den Magen.“ – Kochen für alle. Wir lüfteten den Schleier und gaben den Blick frei auf über 150 Rezepte aus unserem Projekt, eingebunden in drei dicken Ordnern.
Und zum Abschluss fragten wir „Kaffee oder Tee?“ und luden zu Begegnung und einem kleinen Imbiss ein.
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Das Projekt Die Projektpartner
Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH
Die Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH setzt sich für ein lebendiges und liebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Im Bereich Soziales sieht die Landesstiftung in der Förderung der Selbständigkeit und der Eigenverantwortung behinderter Menschen eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Die Landesstiftung hat unser Projekt „Auf eigenen Füßen stehen – Koch- und Haushalttipps für selbständiges Wohnen“ gefördert.
Mehr über die Landesstiftung erfahren Sie unter www.landesstiftung-bw.de.
Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V.
Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation, die 1966 von Eltern spastisch gelähmter Kinder gegründet wurde. Das Leitmotto ist seit der Gründung die Hilfe zur Selbsthilfe. Heute ist der Landesverband ein Zusammenschluss von rund 5.000 Familien mit körper- und mehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in über 35 regionalen Selbsthilfeorganisationen.
Mehr über den Landesverband erfahren Sie unter www.lv-koerperbehinderte-bw.de.
Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH, Regionalbüro Südbaden
Reha Südwest mit Sitz in Karlsruhe ist eine private gemeinnützige Dienstleistungsgesellschaft, die von Elternverbänden als Selbsthilfeorganisation gegründet wurde. Im Rahmen der freien Wohlfahrtspflege bietet Reha Südwest Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen Beratung und Förderung, Bildung und Betreuung sowie Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten an. Das Regionalbüro Südbaden hat seinen Sitz im Haus Lebensheimat in Löffingen-Reiselfingen.
Mehr über Reha Südwest erfahren Sie unter www.reha-suedwest.de.
Körperbehinderten-Verein Stuttgart e.V.
Ein gutes Leben zu leben ist für Menschen mit Behinderungen keine Selbstverständlichkeit. Als Selbsthilfeverein setzt sich der Körperbehindertenverein in Stuttgart dafür ein, dass alle Menschen mit Behinderungen die Pflege und Hilfe erhalten, die sie brauchen, um ein selbstbestimmtes Leben zu leben. In der vereinseigenen Tagesförderstätte erfahren Menschen mit schweren Behinderungen eine für sie passende Tagesstruktur, Arbeit, Betreuung und Förderung.
Mehr über den Körperbehinderten-Verein erfahren Sie unter www.kbv-stuttgart.de.
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Rezepte
Schritt für Schritt – in Bild und Text
Sicher, an jeder Ecke gibt es Kochrezepte für jeden Anlass. Brauchen wir dann tatsächlich noch eines? Unsere Antwort fiel eindeutig und klar aus: Ja! Viele Menschen mit schweren Behinderungen fällt das Lesen schwer – Bilder sind schneller zu erfassen. Unsere Rezepte halten jeden Arbeitsschritt – vom Einkauf der Zutaten bis zum Servieren des fertigen Gerichts – im Bild fest. In einfacher Sprache und sehr wenig Text werden die Rezepte erklärt. Für unseren Gemüseauflauf beispielsweise brauchten wir deshalb 15 Seiten und 60 Einzelschritte, davon 13 Fotos allein Zutaten. Es war – um es salopp zu sagen – eine „Heidenarbeit“. Doch das Ergebnis zählt – und kann sich sehen lassen.
Bei der Präsentation meinte ein männliches Vorstandmitglied ohne Behinderung ganz spontan: „Ha, das wäre ja auch was für mich, wenn ich mal im Ruhestand bin. Damit käme ich auch zurecht. Meine Frau wird staunen, wenn ich dann mal selber für uns beide etwas Leckeres koche.“ So haben wir also – über unsere eigentliche Zielgruppe hinaus – ein inklusives Kochbuch für alle – für Frauen mit und ohne Behinderung – geschaffen.
Das Kochbuch ist ein echtes Schwergewicht, denn es wiegt stattliche 9,3 Kilogramm. Jedes Rezept ist – fein säuberlich Seite für Seite laminiert und daher abwaschbar – in drei Ordner gepackt. Es enthält über 150 Rezepte für Suppen, Soßen, Getränke, Gemüse, Salate, Fisch und Fleisch, Gebäck und Kuchen – für alle Geschmäcker! Damit möglichst viele interessierte Menschen die Rezepte nutzen können, haben wir diese auf eine CD gebrannt sowie diese Internetseite eingerichtet, denn „kochen kann ich auch!“
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Grundlagen
Nicht nur in Mathe gibt es das "1 x 1".
Gesunde Ernährung ist die Basis für ein langes, möglichst gesundes, Leben.
Unsere Basistipps beim Kochen finden Sie hier:
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Getränke
Getränke sollen den Durst löschen, erfrischen oder aufwärmen, gesund sein und hervorragend schmecken.
Ob kalt oder heiß, zubereitet auf der Basis von Wasser, Früchten oder Milch - unsere Getränke sind lecker und garantiert ohne Alkohol.
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Soßen
Soßen gehören einfach dazu - wie das Tüpfelchen auf dem "i".
Soßen und Dips geben jedem Gericht eine ganz besondere Note und passen je nach Geschmack zu Fisch, Fleisch, Gemüse oder machen Beilagen zum Hauptgericht (z.B. Spaghetti mit Soße Bolognese).
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Suppen
Eine heiße Suppe tut einfach gut und schmeckt nicht nur in der kalten Jahreszeit.
Suppen und Eintöpfe sind vielseitig und gesund. Sie eröffnen ein mehrgängiges Menü oder sind auch eine eigenständige Mahlzeit (wie z.B. eine Kartoffelsuppe).
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Gemüse
Frisches Gemüse ist gesund und sollte bei keiner Mahlzeit fehlen.
Gemüse schmeckt als Beilage ebenso wie als Bestandteil eines Hauptgerichts (wie z.B. Lauchtorte, Gemüseauflauf, Linsen und Spätzle).
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Hauptgerichte
Hauptgerichte mit Fisch oder Fleisch oder vegetarisch schmecken immer.
Sie sind Teil eines mehrgängigen Menüs oder bilden allein eine komplette Mahlzeit.
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Salate
Salat ist eine Grundlage einer gesunden Mahlzeit.
Salat eignet sich als Vorspeise, Beilage oder als Hauptgericht. Hauptsache, es schmeckt!
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Beilagen
"Nudeln machen glücklich", sagen manche.
Ob Spätzle, Nudeln, Pasta, Kartoffeln oder Reis - die Wahl fällt oft schwer!
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Kleine Gerichte
Kleine Gerichte sind für den "kleinen Hunger".
Sie sind dennoch vollwertige Mahlzeiten.
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Süßes
"Ebbes süßes" schmeckt immer und rundet ein mehrgängiges Menü perfekt ab.
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Kuchen & Kleingebäck
Erst ein Kuchen macht die Kaffeetafel am Sonntag zum besonderen Genuss!
Oder was wäre eine Geburtstagsfeier oder Geburtstagskuchen?
Weihnachtsgebäck (z.B. Hildabrötchen, Kokosmakronen oder Vanillekipferl) gehört zur Advents- und Weihnachtszeit einfach dazu.
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Vegetarisches
Es muss nicht immer Fleisch sein.
Bei einigen Rezepten kann man z.B. auch Butter durch pfanzliche Öle ersetzen oder das Fleisch weglassen (z.B. bei den Überbackenen Crepes).
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Nützliche Küchenhelfer
Was wäre unser Alltag ohne die nützlichen Helfer in Haus und Küche.
Im Rahmen unseres Projektes „Auf eigenen Füßen stehen – Koch- und Haushalttipps für Menschen mit Behinderung“ haben wir verschiedene Alltagshilfen auf ihre Praxistauglichkeit getestet.
Wir stellen Ihnen einige der praktischen Küchenhelfer vor:
Immer wieder werden wir gefragt, wo es denn diese Küchenhelfer zu kaufen gibt. Manches haben wir beim Bummel durch Haushaltswarengeschäfte oder durch die entsprechenden Abteilungen der Kaufhäuser entdeckt. Oft wurden wir auch im Internet fündig. Manche praktische Kleinigkeiten fanden wir beispielsweise bei dem mobilen Gesundheitshaus www.mobilsana.de, das eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Produkte, die den Alltag erleichtern, anbietet – und zwar unabhängig von Herstellern.
Kennen Sie auch nützliche Tipps & Tricks für den Alltag in Haus und Küche? Gerne nehmen wir Ihre Tipps mit auf – ganz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe. Denn schließlich möchten wir Menschen ermuntern, selbst zu kochen – trotz Handicap. Schreiben Sie an info@kochen-kann-ich-auch.de.
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Nützliche Küchenhelfer Apfelschälmaschine
Auf den ersten Blick trauten wir der kleinen Apfelschälmaschine nicht sehr viel zu. Ein Kochkursteilnehmer war von dem Gerät fasziniert und setzte sich intensiv damit auseinander – und erzielte sehr gute Ergebnisse! Die Äpfel werden auf eine Steckvorrichtung gesetzt und von einem kleinen flexiblen Messerchen abgeschält, indem man eine kleine Drehkurbel betätigt, das ist einhändig auch sehr gut zu schaffen. Sie ist mit Saugnäpfen am Tisch befestigt und kann so nicht rutschen. Was einem Teilnehmer besonders gefiel: der Apfel wird an einem Stück geschält und so erhält man die ganze Schale zusammenhängend an einem Stück.
Apfelschälmaschinen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen von unterschiedlichen Herstellern. Manche Geräte schälen, schneiden und entkernen sogar gleichzeitig.
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Nützliche Küchenhelfer Dosenöffner
Eigentlich muss man nur den Nippel durch die Lasche ziehen. Doch das ist manchmal gar nicht so leicht. Bei einem Bummel durch ein Haushaltswarengeschäft entdeckten wir einen sehr nützlichen Dosenöffner. Das (lästige) Abbrechen der Lasche gehört der Vergangenheit an. Der Dosenöffner wird in die Lasche eingehakt und durch die Hebelwirkung wird die Dose sanft geöffnet.
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Nützliche Küchenhelfer Flaschenhalter
Wie öffne ich eine Flasche, wenn ich nur eine Hand dafür nutzen kann? Die Glas und Flaschenhalterung ist für Einhänder sehr praktisch und gut einsetzbar, um Gläser und Flaschen selbständig zu öffnen. Dieses Hilfsmittel kannten wir bislang nicht. Ein Kochkursteilnehmer, der im Rahmen des ambulant betreuten Wohnen in einer eigenen Wohnung lebt, hat die Flaschenhalterung so überzeugt, dass er es auf seinen Weihnachtswunschzettel geschrieben hat …
Teilnehmer gut einsetzbar.
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Nützliche Küchenhelfer Gemüse- / Kartoffelschäler
Kartoffeln schälen setzt im Normalfall eine gewisse Fingerfertigkeit voraus. Dass es auch anders geht, zeigt unser Test. Der Schäler ist fest verankert, so dass man nur noch die Kartoffel an die Schneide führen muss.
Auf diese Weise können auch Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik und/oder Einhänder Kartoffeln schälen.
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Nützliche Küchenhelfer Küchenschere
Ein Kochkursteilnehmer ist ein echter Gourmet. Durch seine Spastik ist sehr stark eingeschränkt. Er hat nur seine linke Hand so weit unter Kontrolle, dass er mit ihr das eine oder andere erledigen kann. Mit Hilfe der ganz speziellen Küchenschere konnte er z. B. Kräuter wie Dill oder Petersilie schneiden. Das Prinzip ist einfach: bei der Schere öffnet sich der Griff durch eine Feder, sobald man den Griff etwas löst (vergleichbar einer Gartenschere).
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Nützliche Küchenhelfer Messer
Für viele Menschen mit Behinderung, die motorisch stark eingeschränkt sind und nur eine Hand bewegen können, ist selber kochen eine riesige Herausforderung. Es fängt meist mit der Suche nach dem richtigen Messer an. Bei einem mobilen Gesundheitshaus wurden wir fündig. Dort gab es Messer mit einem speziellen Haltegriff (auch für Linkshänder!). Ein Kochkursteilnehmer der aufgrund seiner Spastik nur seine linke Hand einsetzen kann, kam mit dem Messer hervorragend klar und konnte damit z.B. Fischfilets teilen und das Fleisch für die Gulaschsuppe zerkleinern.
Gute Dienste leisteten uns auch die vielen kleinen und großen Messer mit extra dicken Griffen. Sie lassen sich gut umschließen und in die Hand nehmen. So können auch motorisch eingeschränkte Menschen Gemüse, Fisch oder Fleisch schneiden.
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Nützliche Küchenhelfer Schneidebrett
Was uns begeistert hat, ist das Schneidebrett mit verstellbarem Festklemmteil (wie eine Art Hobelbank), in das wir Zutaten wie Staudensellerie, Paprika, oder eine Ananas sehr gut fixieren konnten und die Teile beim Schneiden nicht mehr verrutschen konnten. Ein Teilnehmer konnte damit eine Ananas hervorragend schälen, ein anderer hat den Staudensellerie eingeklemmt und konnte so – mit einer Hand (!) – diesen in kleine Stücke schneiden, und zwar selbständig!
Eine große Hilfe war ein weiteres Schneidebrett mit vier kleinen Metallstiften, auf die man Gemüse oder Obst zum bearbeiten aufstecken kann. So konnte man z.B. Paprika fixieren und klein schneiden – mit einer Hand (!). Das Schneidebrett ist vielseitig einsetzbar.
Wie kann man – möglichst mit einer Hand – Tomaten, Kartoffeln oder Fleisch in kleine Stücke schneiden, ohne dass sie runterfallen? Beim Kochkurs haben uns die Schneidebretter mit Rand sehr geholfen. Sie sind rutschfest und haften so auf dem Tisch. Es gibt die Schneidebretter in verschiedenen Größen und Formen (z.B. rund, rechteckig). Sie sind vielseitig einsetzbar und sehr robust.
Gute Dienste leistete uns das Schneidebrett, das direkt an der Tischkante fixiert ist und Ränder hat, so dass keine Lebensmittel runterfallen können. Im Kochkurs haben wir das Schneidebrett vor allem beim Kräuterwiegen eingesetzt. Die zur Verfügung stehende Arbeitsfläche ist überschaubar. Gerade unsere Kochkursteilnehmer mit starken motorischen Einschränkungen haben gerne das Schneidebrett genutzt.
Die flexiblen Schneidebretter aus Plastik sind wahre Alleskönner und überaus praktisch. Sie sind die idealen Unterlagen zum Schneiden z.B. von Gurken, Zwiebeln und Paprika für den Salat. Das Tolle daran: man nimmt die flexiblen Unterlagen einfach mit dem geschnittenen Gemüse hoch, bildet einen kleinen Tunnel und schüttet das Gemüse direkt in die Schüssel oder in den Kochtopf. Nichts geht verloren. Wir nutzten die Plastikunterlagen zum Bestreichen unserer Rindsrouladen. Nichts rutschte – und: wir konnten die Rouladen damit auch rollen.
Jeweils vier flexible Schneidebretter aus Plastik sind in einem Gourmet Set verpackt und stammen von einem amerikanischen Hersteller. Wir haben die praktischen Küchenhelfer bei einem mobilen Gesundheitshaus entdeckt.
Was uns als schwäbische Hausfrauen und –männer noch besonders erfreute, war die Tatsache dass sich flexiblen dünnen Plastikunterlagen im Gegensatz zu Holzbrettern sehr gut zu reinigen sind (sogar in der Geschirrspülmaschine!).
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Nützliche Küchenhelfer Wiegemesser
Ein Wiegemesser für Kräuter das speziell für Einhänder geschaffen ist.
Es ist sehr kompakt und kann bequem mit einer Hand umfasst werden – und schon lassen sich Kräuter klein hacken bzw. wiegen.
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Impressum
www.kochen-kann-ich-auch.de ist eine Veröffentlichung vom
Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V.
Haußmannstrasse 6
70188 Stuttgart
Telefon: (0711) 21 55 - 220
Telefax: (0711) 21 55 - 222
E-Mail: info@lv-koerperbehinderte-bw.de
Vereinsregister Stuttgart, Register-Nr. 2062
Vorstand und Geschäftsführung:
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Hans-Ulrich Karg, Vorsitzender
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Dr. Ulrich Noll (MdL), stv. Vorsitzender
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Thomas Seyfarth, Schatzmeister
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Armin Bönisch, Vorstandsmitglied
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Jutta Hertneck, Vorstandsmitglied
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Christine Kühnau, Vorstandsmitglied
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Rolf Schneider, Vorstandsmitglied
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Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin
Die Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH sieht in der Förderung der Selbständigkeit und der Eigenverantwortung behinderter Menschen eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Die Landesstiftung hat das Projekt "Auf eigenen Füßen stehen - Koch- und Haushalttipps für Menschen mit Behinderung" gefördert. Diese Internetseite dokumentiert das Projekt, dessen Verlauf und Ergebnisse ausführlich.
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